Die Geschichte vom kleinen hartnäckigen Hund
Eine lustige aber auch tiefsinnige Geschichte von meiner Jugend.
Ich war ungefähr 7 oder 8 Jahre alt als ich wie jeden Morgen das Gitter von dem Garten meines Elternhauses öffnete um mich auf den Weg in die Schule zu machen. Wie immer habe ich dann das Gitter hinter mir verschlossen und bin dann nichtsahnend die Straße herunter gegangen.
Normaler
Weise waren meine täglichen Ausflüge in die Schule unbedeutend, genauso wie
meine Zeit in der Schule die ich als durchaus langweilig und mühselig empfand, aber an
diesem Morgen sollte eine neue, und leider nicht sehr angenehme Erfahrung die
Zukunft meines Lebens deutlich beeinflussen.
Sobald ich den Fuß auf die Straße gesetzt habe kam ein Hund um die Ecke geschossen, was schon genug war um mir einen kleinen Schrecken zu geben. Auch wenn der Hund eigentlich ziemlich klein war, war mir doch unwohl zu mute, da ich schon ein Jahr zuvor eine schlechte Erfahrung mit einem Hund machte, und ich hatte keine Ahnung was die Absicht diese Hundes war, ob er mich beißen wollte oder nur zum Spielen auf mich zu kam.
Zu meinem Entsetzen passierte aber etwas völlig anders, was mich nicht nur äußerst entsetzte, aber auch einen tiefen Eindruck auf mich hinterließ. Sobald der Hund vor mir angekommen war blieb er kurz stehen und sprang dann auf einmal an mein Bein, und ohne zu wissen was passierte habe ich seinen kleinen rosafarbenen Penis gesehen, und er fing an sich an meinem Bein auf und ab zu bewegen.
Langsam wurde mir bewusst dass er seine sexuelle Begierde an meinem Bein zu befriedigen versuchte. Natürlich wollte ich den kleinen geilen Hund so schnell wie möglich von meinem Bein trennen, aber das war einfacher gesagt als getan. Er wollte mein Bein einfach nicht loslassen, und nur nach einigen Minuten und viel Kraftaufwand war es mir endlich gelungen. Dies war nicht ein einmaliges Ereignis aber wiederholte sich jeden Tag für die nächsten paar Wochen. Irgendwie hatte er einen Radar für mich entwickelt, denn so leise ich auch gewesen sein mag um ihn nicht zu alarmieren, jeden Morgen um Punkt 7 Uhr 45, ich hatte noch nicht mal die Gartentür geschlossen als dieses kleine Wesen wieder an meinem Bein hing.
Nur viel später in meinem Leben wurde mir dann bewusst das dieser Hund
etwas repräsentierte das ich in der Menschheit schon immer beobachtete, und was
mein Herz mit Angst und Sorge erfüllte; Wenn die Menschen etwas in dir sehen
das ihnen gefällt dann reagieren sie wie dieser kleine Hund, sie lechzen nach
dir und springen dich an voll unbefriedigter Lust um von dir zu bekommen was sie
wollen, und sobald sie damit gelangweilt werden und genug von dir haben dann
gehen sie zur nächsten Person um ihre Bedürfnisse dort zu befriedigen.
In anderen Worten, jeder sucht nach dem was er (in anderen) will.
Wenn das der Fall ist, ist es dann ein Wunder das wir von einer Person nach
der anderen gehen um das zu suchen was in uns selber fehlt, aber eigentlich es
fast nie (oder nur sehr selten) finden, da bedingungslose Liebe eine Kraft ist
die nur von uns selber kommen kann, und wahre Liebe viel mehr ist als nur die Befriedigung
persönlicher Gefühle?
Dann habe ich mich auch gefragt, und möchte auch sie in diesem Blog fragen:
Was ist wirkliche Liebe, und wie können wir diese Kraft in uns selber erkennen,
entwickeln und benutzen um mit dieser Liebe eine besser Welt zu erschaffen?
Liebe ist Energie
und Energie ist
alles
alles

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